30 Personen der Freien Wähler Rottenburg e.V besichtigten am Freitag die Schlossbrauerei Hohenthann. Geschäftsführer Johannes Rauchenecker führte die Besucher durch den Familienbetrieb.
Gegründet wurde sie 1864 durch Nikolaus Rauchenecker. Somit liegen die Geschicke seit über 140 Jahren in den Händen der Familie.“ All unser Tun und Handeln beruht bis heute, bis zur bereits vierten Generation, auf dem Grundsatz Traditionen zu wahren, aber offen zu sein für Neues „ so die Worte von Johannes Rauchenecker.
Nach dem geschichtlichen Rückblick ging es so richtig in die „Produktion“. Zunächst wurde den Besuchern das Brauwasser erklärt, das aus einem 110 m tiefen Brunnen geholt wird. Hopfen und Malz, Gott Erhalts. Seit jeher ist die Bedeutung dieser Rohstoffe bekannt. Als einer der wenigen Brauereien legt man besonderen Wert darauf, dass diese Produkte aus Bayern kommen. Über das Brauverfahren bis zur traditionellen Gärung erfolgte gründliche Aufklärung. Das Hohenthanner Bier reift in den Bierkellern mindestens 6 Wochen und garantiert den echten guten bayerischen Biergeschmack. Dank der hohen Qualität des Bieres, viele offizielle Qualitätsauszeichnungen bürgen dafür, ist derzeit die Brauerei gut ausgelastet. Zudem gibt es kurze Vertriebswege, sprich aus Hohenthann für die Region. Als typisch regionale Brauerei liegt der Kundenfokus auf ein Gebiet rund 60 km um den Schornstein.
Aber auch nach München, Berlin und neuerdings China wird geliefert.
Dann gab Herr Rauchenecker noch einen Überblick über die Limonaden „Libella“-Herstellung, die als Durstlöscher das Programm abrunden. Hier legt man sehr viel Wert auf die sorgfältige Auswahl der verwendeten Früchte, sowie weiterer wertvoller, hochwertiger Zutaten. Auch hier gilt der Firmen-Grundsatz „ Qualität ist, die man schmeckt!“
Zum Abschluss wurde noch die Abfüllanlagen besichtigt und beim neu errichteten Biergarten eine zünftige Brotzeit mit dem guten Hohenthanner Bier vom Fass eingenommen. Ortsvorsitzender Christian Brandstetter bedankte sich beim Hausherrn für die sehr informative Betriebsbesichtung, bis es dann in fröhlicher Runde mit dem Bus wieder zurück nach Rottenburg ging.